Nachgefragt bei Liz Black

Liz Black mag es rockig. Die Sängerin, Gitarristin, Pianistin und Songwriterin spielt Acoustic Rock und hat bereits angefangen eigene Songs im Studio aufzunehmen. Sie ist aber nicht nur Solistin, sondern tobt sich auch in verschiedenen Bands musikalisch aus. Mit der Musik begonnen hat sie dabei weniger rockig – mit dem Akkordeon. Es kamen dann jedoch weitere Instrumente hinzu, die sie nun nutzt, um sich kreativ zu entfalten oder wie sie es in ihren Worten beschreibt:

„Meine Musik ist meine Freiheit, laut zu schreien, Emotionen freien Lauf zu lassen, mich voll und ganz für etwas hinzugeben und somit komplett fallen zu lassen.“

Liz Black

© Foto: Denny Heyer

10 Fragen an Liz Black

1.) Seit wann bist du musifiziert?

Liz Black: „Seit ich denken kann, bin ich musifiziert. Als ich noch kleiner war und auf dem Rücksitz im Auto meiner Mutter saß, sang ich immer die Songs, die im Radio liefen lautstark mit. Das hat mir als Kind damals immer riesigen Spaß gemacht. Und kaum war ich in der ersten Klasse, so erlernte ich mein erstes Instrument, mit dem das Interesse an Musik unheimlich wuchs.“

2.) Womit fängst du beim Songwriting an?

Liz Black: „Das ist bei mir sehr unterschiedlich. Es ist aber tatsächlich so, dass ich meistens das melodische und harmonische Gerüst erarbeitet hab und dazu die Lyrics schreibe. Manchmal ergibt es sich, dass ich beides auf einmal mache, dabei hab ich den Song erst im Kopf durchgespielt und bearbeite ihn somit gleich weiter, in dem ich mir die Gitarre schnappe oder mich an mein Klavier
setze und natürlich sofort alles aufschreibe. Das ist übrigens einer meiner schnellsten Methoden, da die Ideen nur so sprudeln und ich stark inspiriert bin.“

3.) Wie ist dein erstes bzw. letztes Album entstanden?

Liz Black: „Bis jetzt ist noch kein Album entstanden, aber es wird vielleicht eins entstehen. Ich bin seit Anfang September dabei im Dessauer Studio von und mit Markus Kopitzki („Don‘t try this“) einige Songs von mir aufzunehmen. Ob es ein kleines Album wird, steht noch nicht genau fest. Da kann ich nur keck sagen: Lasst euch überraschen.“

4.) Mit welchen Programmen arbeitest du & womit nimmst du auf?

Liz Black: „Um einige Songs einfach nur festzuhalten, nehme ich sie zuerst provisorisch als Memo mit dem Smartphone auf. Sonst nehme ich sie in Demoqualität mit „Magix Music Maker“ auf, wenn das Programm nicht wieder herumspinnt.“

5.) Was tust du, um Leute auf deine Werke aufmerksam zu machen?

Liz Black: „Um auf mich aufmerksam zu machen, bediene ich mich an den Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und YouTube. Auch live Gigs gehören dazu! An dieser Stelle möchte ich auch Freunde und Familie erwähnen, die mich seither immer unterstützt haben und immer noch tun. Es ist schön zu wissen, dass sie immer hinter mir und meiner Musik stehen.“

6.) Um welche Aufgaben kümmerst du dich noch selber und was übernehmen deine Kollegen oder ggf. professionelle Partner?

Liz Black: „Bis jetzt habe ich alles selbst gemacht, aber wie schon erwähnt, lass ich von Markus Kopitzki produzieren im Studio, was mir unheimlich hilft. Zusätzlich hab ich, was Gigs betrifft, immer einige Freunde und Bekannte gehabt, die mich weiterempfohlen haben und somit haben mich die Veranstalter glücklicherweise angefragt. So sind jedenfalls die meisten Gigs immer entstanden.“


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7.) Dein bisher schönstes Musiker-Erlebnis oder dein größter Erfolg:

Liz Black: „Mein schönstes Musiker-Erlebnis war, ist und wird es sein, auf der Bühne live zu performen. Das ist das Schönste, was man als Musiker je machen kann. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich kaum Lampenfieber habe. Das hat sich in den Jahren irgendwie gelegt, sodass ich mich jetzt einfach nur wohl fühle, in dem was ich dort oben auf der Bühne mache.“

8.) In wie vielen Bands / Musikprojekten hast du bisher mitgewirkt?

Liz Black: „Ich habe bis jetzt in 3 verschiedenen Bands bzw. Projekten mitgewirkt. Seit Anfang des Jahres singe ich noch in einer Coverband und ich bin noch in einer kleinen Projektband, die sich auch dieses Jahr gegründet hat. Hauptsächlich sollte diese nur für ein bis zwei Auftritte dienen, aber wir haben großen Gefallen daran gefunden zusammen Musik zumachen, dass wir dieses Projekt einfach nicht beenden wollten.“

9.) Hast du eine musikalische Ausbildung genossen? Wenn ja, welche?

Liz Black: „Wie schon erwähnt, erlernte ich mein erstes Instrument in der Grundschule. Es mag zwar komisch klingen, aber ich habe tatsächlich das Akkordeonspielen erlernt. Etwa zur gleichen Zeit begann ich zusätzlich Gitarrenunterricht zu nehmen, da ich von meinem Vater meine erste Akustikgitarre geschenkt bekam. Mein Gesang wurde in der Musikschule, in der ich Akkordeon spielen lernte, sowie von meiner damaligen Gitarrenlehrerin nebenbei gefördert. In der Musikschule hab ich vorwiegend klassische Gesangsstücke vorgelegt bekommen, während ich und meine Gitarrenlehrerin uns Songs aussuchten, auf die wir wirklich Lust hatten, sie zu spielen. Später war es dann tatsächlich so, dass ich immer die Noten mitbrachte.

Mit 14 Jahren besaß ich meine erste EGitarre, da ich zum großen Metal-Fan mutierte und dann auch freudestrahlend zum Leidwesen meiner Mutter voller Inbrunst fast alle Songs mitspielte. Vor etwa zwei Jahren hab ich mir dann das Klavierspielen selbst beigebracht. Nicht nur die Tasteninstrumente und Gitarren spielen in meinem Leben eine große Rolle sonder auch der Gesang. Dazu muss ich auch noch erwähnen, dass ich was Musik betrifft, sehr ehrgeizig bin und an etwas sehr lange dran bleibe und nicht sofort das Handtuch werfe.“

10.) Welchen Tipp hast du für junge Musiker und Bands?

Liz Black: „Jungen Musikern rate ich, es einmal zu einer Jamsession zu gehen. Ich bin selbst mit 17 Jahren in den Genuss gekommen bei einer solchen Veranstaltung mitzumachen und bin heute auch hin und wieder gerne mit dabei. Man kann sich dort sehr gut austesten, was die Improvisation betrifft, knüpft neue Kontakte und tauscht sich untereinander auf musikalischer Ebene aus. Empfehlenswert ist die immer dienstags stattfindende Jamsession in Roßlau. Für noch junge Bands und Solokünstler empfehle ich auch an sogenannten „Open Stage“ Veranstaltungen teilzunehmen.“

Vielen Dank für das Interview an Liz Black. Du willst mehr sehen, hören und über sie erfahren? Dann schau doch mal unter den folgenden Links.

Weblinks:

https://www.youtube.com/channel/UCXiTBR1hlCyeimI8wb-E-RQ

https://www.instagram.com/lizblack_official/

https://soundcloud.com/user-297904480

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