Nachgefragt bei Danny Latendorf

Danny Latendorf ist Singer-Songwriter und Gitarrist aus dem Bereich Pop, Rock und Folk. Angefangen mit Straßenmusik, führte es den gebürtigen Berliner, der seit vier Jahren auch von der Musik lebt, bereits in andere ferne Länder. Nach etlichen Konzerten und intensiver Arbeit in diversen Tonstudios erscheint am 18.11.2018 sein erstes Album „Color your life“. Wie es dazu gekommen ist und welche Erfahrungen er dabei gemacht hat, verrät er im Interview. Das Motto zum Album lautet:

„Color Your Life, if you don‘t like it in black and white.“

Danny Latendorf

© Foto: Jon Pride

10 Fragen an Danny Latendorf

1.) Seit wann bist du musifiziert?

Danny Latendorf: „Ich mache Musik seit meinem 13. Lebensjahr. Musik-infiziert wurde ich bei meiner ersten Straßenmusik Session in einer Kleinstadt namens Minden.“

2.) Womit fängst du beim Songwriting an?

Danny Latendorf: „Ich glaube nicht, dass es dafür ein Rezept oder eine Formel gibt, jedenfalls ist das bei mir nicht der Fall. Mal singe ich vor mir her und entdecke dabei neue Melodien, manchmal nehme ich die Gitarre und finde interessante Hooklines. Oft fängt es bei mir im Kopf an, wenn ich unterwegs auf Tour bin und ich viel Zeit zum Nachdenken beim Autofahren habe. Manchmal dauert es länger, manchmal fließt die Inspiration ganz von selbst.“

3.) Wie ist dein erstes bzw. letztes Album entstanden?

Danny Latendorf: „Das Aufnehmen und die Produktion meines ersten Albums „Color Your Life“ war eine längere Reise. Die Ideen für die Songauswahl und das ganze Albumkonzept deutsch/englisch bunt gemischt habe ich auf einer Backpacker-Reise in Israel für mich gesammelt, während mein Produzent in seinem Studio (Norm‘s place in Kelowna, BC Canada) an verschiedenen Sounds und Arrangements der Songs rumexperimentierte. Die Vorproduktion haben wir in den „Castle Studios“ (Schloss Röhrsdorf) in Röhrsdorf, nähe Dresden, fortgesetzt. Das war die inspirierendste Produktionsphase für mich, als wir in dem Schloss und Studio gelebt und an meinen Songs gearbeitet haben. Das Album wurde dort auch gemischt und gemastert.

Das Final Recording fand im kleinen Städtchen Lemgo statt. Es hatte einen Touch von Wohnzimmer-Studio (kik up Studio) und genau das war auch richtig so. Ich lud viele meiner Musiker Freunde und Gast Musiker dazu ein, auf dem Album zu spielen. Deshalb hat es jetzt auch genau diesen Bandcharakter und eine bunte Abwechslung von Song zu Song. Es war mir wichtig, dass mein erstes Album einen guten Mix aus modernen Pop, Vintage Rock und Folk Einflüssen beinhaltet. Es soll farbenfroh, bunt und dem Motto „Color Your Life“ treu sein. Die erste Single „Color Your Life“ ist übrigens gerade frisch erschienen und das komplette Album erscheint am 18.11.2018.“

4.) Mit welchen Programmen arbeitest du & womit nimmst du auf?

Danny Latendorf: „Ich arbeite mit Logic Pro X, das aber auch ganz selten, da ich meistens in verschiedenen Studios unterwegs bin und mich dort auf das Programm des Engineers einlasse. Ich benutze heute zum Recorden das DGT650 Mikrofon von Lewitt*. Es hat einen coolen Singer-Songwriter Mode und damit kann ich perfekt Gesang und Gitarre gleichzeitig in getrennten Spuren aufnehmen. Es hat eine eigene Software und ich recorde ganz easy über mein Phone oder Macbook. Das Mic hat einen Akku Betrieb, daher kommt mein neuer Travel buddie überall hin mit.“

5.) Was tust du, um Leute auf deine Werke aufmerksam zu machen?

Danny Latendorf: „Alles :D! Ich lebe jetzt seit 4 Jahren von der Musik und die Illusion nur Konzerte zu spielen, wird dir als junger Berufsmusiker ziemlich schnell genommen. Das Booking und Marketing, die Pressearbeit, das Weiterverbreiten in Social Media Kreisen usw. mache ich alles eigenständig. Ich spiele viele Konzerte und glaube, es ist wichtiger dem Publikum so von meiner Musik zu erzählen, anstatt den Fokus zu sehr auf die Social Media Schiene zu legen. Auch gehört für mich der gegenseitige Support zwischen Musikern und Künstlern dazu. Sich gegenseitig groß machen ist mein Motto!“

6.) Um welche Aufgaben kümmerst du dich noch selber und was übernehmen deine Kollegen oder ggf. professionelle Partner?

Danny Latendorf: „Ich bin froh, dass ich während dieser spannenden Zeit ein kleines Team habe. Ich nenne es das „Color Team.“ Ich würde nicht sagen, dass wir die Aufgabengebiete so richtig aufteilen oder dass mein Team einen ganz bestimmten Part übernimmt. Wir gehen die Sache zusammen an, halten lange Meetings, telefonieren fast jeden Tag und gehen Schritt für Schritt durch, wie wir die nächsten Dinge bewältigen.“

7.) Dein bisher schönstes Musiker-Erlebnis oder dein größter Erfolg:

Danny Latendorf: „Die aufregendste Zeit ist für mich das Hier und Jetzt. Nach jahrelanger Kreativarbeit ist es ein unbeschreibliches Gefühl zu wissen, dass mein erstes Album im November endlich erscheint. Es gibt nicht nur einen, sondern viele schöne Momente, an die ich gerne zurückdenke. Ich bin dankbar, viele Konzerte in Deutschland zu spielen und auch im Ausland – New York City, Los Angeles, San Francisco, Tel Aviv und viele weitere interessante Städte – für Produktionen und Auftritte unterwegs zu sein. Letztes Jahr waren es knapp 150 Konzerte.“


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8.) In wie vielen Bands / Musikprojekten hast du bisher mitgewirkt?

Danny Latendorf: „Das kann ich schon gar nicht mehr sagen. Ich habe immer irgendwo mitgespielt. Derzeit spiele ich tatsächlich in keiner Band, weil ich mich auf mein eigenes Projekt konzentriere. Ich liebe es einfach, mit anderen Musikern zu touren und interessante Projekte aufzuziehen. Ich erinnere mich da besonders gern an meine Zeit mit 3 Singer Songwriter Freunden aus Düsseldorf zurück. Wir waren in den letzten zwei Jahren als „L4UTLEBEN“ gemeinsam auf Tour.“

9.) Hast du eine musikalische Ausbildung genossen? Wenn ja, welche?

Danny Latendorf: „Nein eine musikalische Ausbildung oder ein Musikstudium habe ich nicht gemacht. Dafür hatte ich nie die Zeit und mein Wunsch war es, einfach zu spielen und meine eigene Musik zu kreieren. Mein Selbststudium ermöglicht mir zusätzlich das viele Reisen, perfekter geht es doch nicht.“

10.) Welchen Tipp hast du für junge Musiker und Bands?

Danny Latendorf: „Als selbst noch junger Musiker gebe ich den Tipp: „Nie aufhören!“. Es gibt viele Heroes, die es vorgemacht haben, und es gibt viele Wege zum Erfolg. Die Kunst dabei ist es, seinen eigenen zu finden.“

Vielen Dank für das Interview an Danny Latendorf. News, Infos und Musik von ihm findest du unter folgenden Links.

Weblinks:

Facebook: https://www.facebook.com/dannylatendorf

Instagram: https://www.instagram.com/dannylatendorf

YouTube: http://www.youtube.com/c/DannyLatendorf

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